Krautsuppe bzw. Krautsuppendiät
Zubereitung
Gemüse waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden oder grob mixen. Mit mindestens 5 Litern Wasser 5-10 Minuten aufkochen und anschließend 20-25 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. Nicht salzen! Die Suppe kann warm oder kalt verzehrt werden und lässt sich problemlos portionsweise aufwärmen. Im Kühlschrank ist sie mehrere Tage lang haltbar und kann daher auf Vorrat gekocht werden. (Das angegebene Rezept reicht im Normalfall für mehrere Tage, für eine fastende Person häufig für die ganze Fastenwoche.)
Normalerweise wird die Krautsuppendiät im Rahmen einer einwöchigen Fastenkur angewandt. Obwohl gelegentlich behauptet wird, dass dabei ausschließlich Krautsuppe verzehrt werden dürfe, steht in allen konkreten Anleitungen zur Krautsuppen-Diät für jeden Tag eine Ergänzung auf dem Speiseplan.
Typisch ist folgende Einteilung:
1. Tag: Obsttag. Neben der Krautsuppe ist Obst (mit Ausnahme von Bananen und Honigmelonen) in beliebiger Menge erlaubt.
2. Tag: Gemüsetag. Zur Ergänzung darf rohes Gemüse (mit Ausnahme von Mais und Erbsen) gegessen werden. Abends gibt es eine große Pell- oder
Ofenkartoffel mit 2 Esslöffeln Magerquark.
3. Tag: Rohkosttag. Rohkost aus Obst und Gemüse ist erlaubt.
4. Tag: Bananentag. Zusätzlich zur Kohlsuppe sollen drei Bananen sowie 250 ml Magermilch oder 250 g fettarmer Joghurt verzehrt werden.
5. Tag: Geflügel- oder Fischtag. Neben 200 g Geflügelfleisch oder magerem Fisch (mit wenig Fett gebraten) sind 6 rohe Tomaten vorgesehen.
6. Tag: Fleischtag. Mageres Steak sowie grünes Gemüse und Salat ohne Dressing sind erlaubt.
7. Tag: Reistag. Zusätzlich zur Kohlsuppe gibt es Vollkornreis, Gemüse nach Wahl und 250 ml frisch gepressten Obstsaft.
Die Diät baut darauf auf, keinerlei Hungergefühl aufkommen zu lassen. Krautsuppe darf daher jederzeit und in beliebiger Menge verzehrt werden.